Jet-Preise

Jet-Preise: So viel kostet ein Privatjet-Flug

Mit einem Privatjet zu fliegen, ist in vielerlei Hinsicht komfortabel und bequem: Sie können Ihr Reiseziel frei und unabhängig von Flugplänen wählen und genießen am Boden wie auch in der Luft den besten Service und die höchsten Sicherheitsstandards. Wenn Sie einen Privatjet mieten, fallen neben den Kosten für das Flugzeug selbst noch weitere Gebühren an – beispielsweise für den Kraftstoff, die Nutzung des Luftverkehrs (Airwaygebühren) und das Personal. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Zusammensetzung unserer Jet-Preise.

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Kostenübersicht

Was kostet ein Privatjet? – So setzen sich die Preise zusammen

Die Kosten für einen Privatjet setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Dazu gehören neben den Flugzeugkosten die Gebühren für die Nutzung der Luftverkehrsinfrastruktur und der Flughäfen, die Bezahlung der Crew sowie Zusatzkosten für Catering und Shuttle- oder Hubschrauberservices am Boden.

Flugzeugkosten
Abschreibung, Wartung und Versicherung des Flugzeugs
Kraftstoffkosten
Abhängig von Flugzeugtyp und Streckenlänge
Airwaygebühren
Gebühren für die Nutzung der Luftverkehrsinfrastruktur
Flughafengebühren
Nutzung von Start-/Landebahn, Anlagen und Gepäckband
Abfertigungsgebühren
Betankung, Reinigung und Bodentransport am Flughafen
Abstellkosten
Stellplatz für das Flugzeug zwischen Hin- und Rückflug
Crewkosten
Gehalt, Reisekosten und Unterbringung des Bordpersonals
Passagiersicherheitsentgelte
Abhängig von Passagierzahl und Zielregion
Zusatzkosten
Cateringpauschale sowie Shuttle- oder Hubschrauberservice
In der Luft

Flugzeugkosten für den Privatjet

Bei der Nutzung eines Privatjets fallen zunächst die Kosten für das Flugzeug selbst an. Sie setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen und hängen stark von Typ und Größe des Fliegers ab — ganz ähnlich wie beim Mieten eines PKWs.
Abschreibung
Jedes Flugzeug verliert über seine Nutzungsdauer an Wert. Diese Wertminderung fließt anteilig in den Flugpreis ein, ähnlich wie bei einem Leasingfahrzeug.
Wartungskosten
Regelmäßige technische Prüfungen, Inspektionen und Reparaturen sind Pflicht und sichern den sicheren Betrieb des Flugzeugs — sie gehören zu den größten laufenden Kostenblöcken.
Versicherungen
Sie decken Flugzeug, Crew und Passagiere ab und richten sich unter anderem nach Flugzeugtyp, Einsatzgebiet und Flugstunden.
Kraftstoffverbrauch
Abhängig von Flugzeugtyp und Streckenlänge: Anhand der Durchschnittsgeschwindigkeit wird die Flugdauer und daraus der Kraftstoffbedarf berechnet, der meist bereits in den Flugzeugkosten enthalten ist.
Crew an Bord
In der Regel sind mindestens zwei Piloten an Bord, bei größeren Passagierzahlen kommen Flugbegleiter hinzu. Enthalten sind Gehalt, Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung der Crew.
Am Boden & auf dem Weg

Gebühren am Boden und in der Luftverkehrsinfrastruktur

Neben den reinen Flugzeugkosten fallen bei jedem Privatjet-Flug weitere Gebühren an — für die Nutzung des Luftraums, der Flughäfen sowie für verschiedene Services am Boden.
Airwaygebühren
Vergleichbar mit Mautgebühren für PKWs auf Autobahnen. Die Höhe richtet sich nach Gewicht des Flugzeugs und Streckenlänge und variiert je nach überflogenem Land.
Flughafengebühren
Sie ermöglichen die Nutzung von Start- und Landebahn, Terminalanlagen und Gepäckförderbändern; je nach Land kommen teils zusätzliche Fluggaststeuern oder Einreisegebühren hinzu.
Abfertigungsgebühren
Spezialisierte Abfertigungsunternehmen übernehmen Betankung, Flugzeugreinigung, Crew-Aufenthaltsräume und den Bodentransport der Passagiere.
Abstellkosten
Fallen an, wenn der Jet zwischen Hin- und Rückflug am Zielort geparkt wird — vergleichbar mit Parkgebühren für ein Fahrzeug.
Passagiersicherheitsentgelte
Werden pro Passagier beim Start fällig; ihre Höhe hängt von Start- und Zielregion ab und ist innerhalb der EU meist geringer als bei Flügen außerhalb.
Zusatzkosten bei Charterflügen
Dazu zählen die Cateringpauschale für die Verpflegung an Bord sowie optionale Hubschrauber-, Limousinen- oder Taxi-Services zum und vom Flughafen.

Privatjet-Kosten bei Oneway-Flügen

Sie können einen Hin- und Rückflug mit dem Privatjet buchen, aber auch Oneway-Flüge sind selbstverständlich möglich. Dabei ist zu beachten, dass die Jet-Preise steigen, wenn das Flugzeug leer an den Startort zurückkehren muss. Denn auch bei einem Rückflug ohne Passagiere fallen Flugzeug- und Kraftstoffkosten, Crewkosten sowie sämtliche Gebühren am Flughafen und zur Nutzung der Luftverkehrsinfrastruktur an. Deshalb kostet es noch einmal fast genauso viel wie beim Hinflug, den Flieger zurückpositionieren zu lassen. Dafür entfallen die Abstellkosten, Passagiersicherheitsentgelte und Zusatzkosten für den Rückflug.

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